Ach wie viel ist doch verborgen, was man immer noch nicht weiß. Wilhelm Busch

04.06.2018 14:09

Wirtschaftsmediation als professionelle Dienstleistung

Soll Ihr Team effektiver arbeiten? Oder ärgern Sie sich als Mitglied eines Teams über Kollegen? Wird dadurch die Leistung Ihres Teams beeinträchtigt? Und würden Sie das gerne ändern? Wir stellen Ihnen einen Weg vor, wie Sie Ihr Team schnell leistungsfähiger machen.

Dabei handelt es sich um Wirtschaftsmediation als professionelle Dienstleistung.

Wir meinen damit nicht Mediation in dem Sinne, in dem Sie diese vielleicht kennen. Sondern eine neue und optimierte Form von Mediation zum Nutzen von Organisationen und Beteiligten in der Wirtschaft. Wirtschaftsmediation als professionelle Dienstleistung richtet sich ausschließlich danach, den Anforderungen der Wirtschaft zu dienen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse zu begleiten.

Was macht Wirtschaftsmediation zu einer professionellen Dienstleistung?

Wirtschaftsmediation wird zu einer professionellen Dienstleistung durch konstante Weiterentwicklung des Mediationsverfahrens und permanente Anpassung an die Ansprüche der jeweiligen Organisationseinheiten bzw. Unternehmen.

Unterschiede zwischen Wirtschaftsmediation als professionelle Dienstleistung und Mediation

Zwischen Wirtschaftsmediation und Mediation gibt es maßgebliche, sich ständig fortentwickelnde Unterschiede.

Der entscheidende Unterschied:

Wirtschaftsmediation ist schneller als andere Arten der Konfliktklärung

Ein ganz wesentlicher, wenn nicht der wesentliche Vorteil von Wirtschaftsmediation als professionelle Dienstleistung ist die Effektivität und Schnelligkeit.

Chronischer Zeitmangel ist inzwischen ein übliches Phänomen in der Wirtschaft. Wirtschaftsmediation als professionelle Dienstleistung stellt sich darauf ein und begleitet die Konfliktparteien mit Methoden, die gegenüber anderen Konfliktbearbeitungsmethoden wesentlich weniger Zeit in Anspruch nehmen. Es ist somit der zentrale Vorteil von Wirtschaftsmediation gegenüber anderen Konfliktbearbeitungsmaßnahmen, dass Teams in kurzer Zeit wieder leistungs- bzw. arbeitsfähig werden. Auch dies geschieht durch permanente Anpassung an die Ansprüche der jeweiligen Organisationseinheiten bzw. Unternehmen.

Wie kann Wirtschaftsmediation in kurzer Zeit Erfolge erzielen?

In einer „klassischen“ Mediation werden die Bedürfnisse und Wünsche der Konfliktbeteiligten herausgearbeitet/erkundet. Dieser Bereich wird zurecht auch als das „Herzstück der Mediation“ bezeichnet.

Und genau dieser Teil ist beim Einsatz von Mediation in der Wirtschaft nicht immer zielführend. So ist es Zweck einer Mediation in der Wirtschaft, eine Möglichkeit zu finden, die Leistungsfähigkeit von Teams wiederherzustellen. Durch den Einsatz von Wirtschaftsmediationsmethoden erhalten die Beteiligten eine Möglichkeit, wieder besser bzw. noch besser zusammenzuarbeiten.

Interessen, Bedürfnisse und Wünsche der einzelnen Beteiligten bzw. Teammitglieder werden bei diesem Vorgehen gewürdigt ohne näher darauf einzugehen bzw. diese zu bearbeiten.

Grund dafür ist, dass die Beteiligten – anders als z.B. bei einer Familienmediation – im Rahmen ihrer Arbeit oft kein Interesse daran haben, über ihre Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche zu sprechen. Eine mangelnde Bereitschaft zur Selbstklärung bei der Konfliktbearbeitung kann zu Abwehrhaltungen bei den Beteiligten führen. Das gilt insbesondere, weil Konfrontationen in beruflichem Kontext oft schwer auszuhalten sind. Damit führt dieses Vorgehen nicht immer zu nutzbaren Lösungen für Organisationen.

Es ist somit wichtig zu erkennen, welche Konfliktbearbeitungsmaßnahmen verwendet werden können, um die Ziele der Organisation, z.B. die Arbeitsfähigkeit eines Teams wiederherzustellen, zu erreichen. Und genau das ist eine Aufgabe von Wirtschaftsmediatoren.

So können Wirtschaftsmediatoren als Konfliktbearbeitungsmaßnahmen bei Konflikten in der Wirtschaft Methoden anwenden, die ohne umfangreiche Bedürfnisklärung auskommen. Für die Beteiligten bedeutet das, dass sie ihre Verärgerung oder ihre Frustration über bestimmte Themen bzw. Konflikte äußern können. Die Mediatoren nehme die Bedürfnisse auf und würdigen diese. Die Bedürfnisse der Beteiligten werden jedoch in diesem Rahmen nicht „veröffentlicht“. Das bedeutet, dass sie nicht vertieft und bearbeitet werden. Die Konfliktparteien werden somit gezwungen, die Frustration darüber, die Bedürfnisse nicht zu klären, auszuhalten.

Ein solches Vorgehen kann nur erfolgen, wenn die Wirtschaftsmediatoren erkennen, welche Art der Bedürfnisklärung für die Beteiligten wesentlich ist. So ist es möglich, eine separate Bedürfnisklärung im Rahmen von Einzelcoaching durchzuführen. Ebenfalls möglich ist es, mit Beteiligten eines Teams neben der Wirtschaftsmediation eine „klassische“ Mediation durchzuführen, um ihnen die Möglichkeit der Bedürfnisklärung zu gewähren.

Ein weiterer Unterschied: sofortige Erarbeitung von Lösungsoptionen

Haben die Beteiligten die belastenden Themen (und ggf. ihre Bedürfnisse) genannt, erarbeiten sie in einem unmittelbar folgenden Schritt Arbeitsweisen/Handlungen, wie sie künftig besser mit den Konfliktthemen umzugehen können.

Wie ausgeführt, werden die Bedürfnisse der Beteiligten nicht umfangreich geklärt. Dadurch wird zwischen den Beteiligten kein gegenseitiges Verständnis gefördert und kein Perspektivwechsel herbeigeführt. Stattdessen zeigen die Wirtschaftsmediatoren auf, dass die weiteren Konfliktbeteiligten andere Ansichten vertreten bzw. andere Verhaltensweisen haben.

Dieses Vorgehen führt wie aufgezeigt dazu, dass die Konfliktbearbeitung wesentlich schneller erfolgen kann. Diese Vorgehensweise ist im beruflichen Kontext zielführend, weil es den Beteiligten oft ausreicht zu wissen, dass die weiteren Beteiligten anders sind und andere Arbeitsweisen an den Tag legen.

Weshalb Wirtschaftsmediation als professionelle Dienstleistung erfolgreich ist:

Teams werden in kurzer Zeit leistungs- bzw. arbeitsfähig weil

  • veränderte künftige Arbeitsweisen/Handlungen dazu führen, dass Verärgerung und Frustration abgebaut werden können. Eine zeitintensive Bedürfnisklärung kann dabei entfallen bzw. anderweitig erfolgen.
  • die schnell erarbeiteten, veränderten Arbeitsweisen/Handlungen zu einer positiveren Zusammenarbeit der Beteiligten und damit zu einem Mehrwert für das Unternehmen führen können.
  • die Konfliktbeteiligten eher zur Mitarbeit bereit sind, wenn im beruflichen Kontext nicht von ihnen erwartet wird, sich mit Arbeitskollegen und Vorgesetzten über ihre Bedürfnisse und Wünsche auszutauschen.

Es gibt noch weitere, maßgebliche Unterschiede zwischen Wirtschaftsmediation und Mediation, deren Erörterung den Rahmen dieses Blogs sprengen würde. Gerne erläutern wir Ihnen diese im Rahmen eines kostenfreien Erstgesprächs. Wie sieht es bei Ihnn aus? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Fazit:

Wirtschaftsmediation kann die Produktivität von Organisationen steigern. Sie trägt zur Teambildung bei und verbessert Prozessstrukturen. Und sie wirkt innovativ auf Mitarbeiter und Führungskräfte zugleich.

Das funktioniert, indem das Wirtschaftsmediationsverfahren den Zielen/Interessen in der Wirtschaft angepasst wird. Dieses pragmatische bzw. professionelle Herangehen unterstützt die Beteiligten, Themen wie Effektivität und Förderung der Leistung der Mitarbeiter umfassend und zeitsparend in den Griff zu bekommen.

Welche Vorteile bietet Wirtschaftsmediation als professionelle Dienstleistung für Sie?

Wirtschaftsmediation ist effektiv und produktiv, weil

  • sie zu einem Mehrwert für die Beteiligten und die Unternehmen führen kann,
  • die Beteiligten und die Unternehmen den Mehrwert selbst definieren können,
  • neue Arbeitsweisen/Handlungen vereinbart werden können, welche den Beteiligten künftig die Zusammenarbeit erleichtern,
  • sie mit geringem Zeitaufwand möglich ist und somit die Geduld und die Bereitschaft der Beteiligten nicht überfordert und dabei die Leistungs- bzw. Arbeitsfähigkeit der Teams schnell herstellt.

Wirtschaftsmediation wird akzeptiert, weil

  • offen verfahren und den Beteiligten die Möglichkeit eröffnet wird, ihre Themen sachlich anzugehen,
  • Konfrontationen vermieden werden,
  • Interessen, Bedürfnisse und Wünsche im beruflichen Kontext können erklärt und ggf. geklärt werden,
  • das Verfahren Beteiligten gute Ergebnisse ermöglicht.

Wie sieht es bei Ihnn aus? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Autoren:

Susanne Ruoff

Mediatorin, Rechtsanwältin

Ulrich Schmezer
Business Coach | Mediator                       ALLE Blog-Beiträge finden Sie hier.

Was sagen unsere Kunden...

Gemeinsam in den Abgrund... Wenn Sie Konflikte nicht rechtzeitig und richtig angehen!

Lernen Sie uns kennen...

... und nehmen Sie hier direkt Kontakt mit uns auf. Wir unterstützen Sie gerne.

Zurück

Copyright 2018 Schmezer Consulting
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung
Verstanden!